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Kurz erklärt · Lesezeit 4 Minuten

Der Umstieg auf Windows 11.

Windows 10 wird seit Oktober 2025 nicht mehr mit Sicherheitsupdates versorgt. Rechner damit laufen weiter, sie werden nur jeden Monat ein Stück angreifbarer. Wer den Umstieg noch vor sich hat, sollte ihn planen statt ihn zu erleiden.

Was „keine Updates mehr“ praktisch bedeutet

Der Rechner startet weiter, das Programm läuft weiter, gedruckt wird auch noch. Was fehlt, sind die monatlichen Sicherheitskorrekturen. Jede Lücke, die ab jetzt gefunden wird, bleibt auf diesen Geräten offen. Und weil öffentlich bekannt ist, welche Systeme keine Updates mehr bekommen, werden sie gezielt gesucht.

Dazu kommt die unspektakuläre Seite: Softwarehersteller stellen nach und nach die Unterstützung ein, Branchenprogramme setzen neuere Systeme voraus, und irgendwann verweigert die Warenwirtschaft das Update. Wer bis dahin wartet, muss dann alles gleichzeitig machen, meist unter Zeitdruck.

Für Betriebe gibt es gegen Aufpreis verlängerte Sicherheitsupdates, die Zeit kaufen, aber teurer werden, je länger man sie braucht. Als Übergangslösung für eine Handvoll Spezialgeräte sinnvoll, als Dauerlösung nicht.

Welche Geräte überhaupt mitkommen

Windows 11 verlangt einen halbwegs aktuellen Prozessor, ein Sicherheitsmodul namens TPM 2.0 und eine bestimmte Starteinstellung. Als grobe Hausnummer: Geräte ab etwa 2018 kommen meist mit, ältere in der Regel nicht. Ausnahmen gibt es in beide Richtungen, und manchmal ist das Modul nur im Startmenü der Firmware abgeschaltet und lässt sich einschalten.

Das lässt sich nicht raten, das schaut man nach. Bei betreuten Betrieben sehe ich das ohnehin im Bestand: welcher Rechner mitkommt, welcher ersetzt gehört und welcher eigentlich schon lange fällig wäre.

Der häufigste Fehler: alle Rechner auf einmal umstellen. Es gibt fast immer ein Programm, das sich querstellt, und das merkt man besser an einem Arbeitsplatz als an fünfzehn.

Wie ein Umstieg im Betrieb abläuft

Zuerst wird gezählt: welche Geräte gibt es, welche sind geeignet, welche Programme laufen darauf. Dann wird ein Arbeitsplatz umgestellt, an dem alles Wichtige benutzt wird, und eine Woche im Alltag beobachtet. Erst danach kommen die übrigen dran, in Gruppen, und möglichst außerhalb Ihrer Arbeitszeit.

Geräte, die nicht mitkommen, werden ersetzt. Ich sage Ihnen, was zu Ihrem Betrieb passt und was Sie sich sparen können, hole Angebote ein und richte die neuen Geräte fertig ein, damit Ihre Leute sich am Montag hinsetzen und arbeiten können. Kaufen können Sie die Hardware auch selbst, dann berate ich vorher, damit nichts Falsches im Karton liegt.

Was Ihre Leute merken werden

Das Startmenü sitzt anders, die Fenster haben runde Ecken, der Explorer sieht aufgeräumter aus. Nach zwei Tagen fragt niemand mehr danach. Wichtiger ist, dass Drucker, Scanner und die Branchensoftware am ersten Morgen funktionieren, und genau dafür ist die Vorbereitung da.

Wenn Sie ohnehin überlegen, etwas an Ihrer IT zu ändern, ist so ein Umstieg ein guter Zeitpunkt: Was hier steht, gehört bei der Gelegenheit sortiert, und wie das aussieht, steht auf der Seite IT-Betreuung.

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Laufen bei Ihnen noch Rechner mit Windows 10?

Schreiben Sie mir, wie viele Geräte es sind und was darauf läuft. Ich sehe mir an, welche mitkommen und welche ersetzt gehören. Die Bestandsaufnahme kostet nichts.

Geht direkt an mich, Sie bekommen sofort eine Eingangsbestätigung per E-Mail. Was mit Ihren Angaben geschieht, steht in der Datenschutzerklärung.
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